Naturheilkunde

Naturheilkunde

Symbioselenkung
 

Was versteht man darunter?

Seit Mai 2013 wird unser Ärzteteam durch Herrn Dr. Peter J. Kastner bereichert. Er leitete sehr erfolgreich in den letzten 12 Jahren seine HNO Praxis in Kiel. Neben Schlafmedizin, Allergologie und der klassischen HNO- Heilkunde hat sich Dr. Kastner sehr engagiert den Naturheilverfahren gewidmet. Das heißt er behandelt viele HNO Krankheitsbilder der HNO Heilkunde mit Ansätzen der Phytotherapie (Einsatz von Pflanzenstoffen), Diätetik (Unterstützung der Behandlung durch eine gesunde Kost und eine dem Krankheitsbild angepasste Diät), Bewegungstherapie, aber auch die Zuhilfenahme alternativer Medizinmethoden wie Homöopathie, Neuraltherapie und Heilfasten gehören zu seinem Spektrum und füllen die therapeutische Lücke der modernen allopathischen Medizin. Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Symbioselenkung bei gestörter Darmfunktion, häufigste Problematik unserer modernen Ernährung: durch Ernährungsfolge kommt es zu veränderter Darmflora (bakterielle Darmbesiedlung) und damit zur Funktionseinschränkung. Häufig führt die Symptomatik wie Magenbeschwerden, Durchfall, Verstopfung, Müdigkeit, Allergie ähnliche Reaktionen zu einer langen Leidensgeschichte. Für ein Beratungsgespräch lassen Sie sich bitte einen Termin in der Sondersprechstunde bei Herrn Dr. Kastner geben.

Unter Symbioselenkung wird die medizinische Einflussnahme auf die Zusammensetzung der Darmflora verstanden. Dazu stehen verschiedenen Mittel zur Verfügung, die unter anderem lebende oder abgetötete Bakterienkulturen enthalten. Ein heute üblicher Ausdruck dafür ist „Mikrobiologische Therapie“, manche sprechen auch von „Substitution“ oder „Wiederaufforstung“.

Im Darm leben bis zu 100 Billionen Mikroorganismen, die in ihrer Gesamtheit als Darmflora bezeichnet werden. Sie finden im Nahrungsbrei des Darms alles, was sie zum Leben brauchen: Nahrungsenergie, Mineralien und Spurenelemente. Im Gegenzug dafür versorgen sie den Menschen mit wichtigen Vitaminen und helfen bei der Verdauung. Außerdem sind sie ein wichtiger Bestandteil des Abwehrsystems im Darm. Eine solche fein aufeinander abgestimmte Gemeinschaft zwischen verschiedenen Lebewesen wird als Symbiose bezeichnet.

Wie wirkt die Therapie?

Unter bestimmten Voraussetzungen können sich im Darm schädigende Bakterienarten stärker vermehren. Das kann zum Beispiel nach einer Antibiotika-Behandlung, bei Darmkrankheiten oder auch bei einer ungesunden Ernährung der Fall sein. Eine solche unausgewogene Darmflora wird bei der Symbioselenkung als Ursache vieler Krankheiten gesehen. Dazu zählen nicht nur Magen, und Darmbeschwerden, sondern auch Allergien, Hautkrankheiten, Infekt-Neigung oder auch Kopfschmerzen und rheumatische Erkrankungen.

Das Ziel einer Symbioselenkung ist es nun, das alte Gleichgewicht im Darm stufenweise wieder herzustellen. Dazu wird zunächst versucht, die schädlichen Bakterienarten durch Präparate zurückzudrängen, die im Darm Sauerstoff frei setzen. Danach werden Präparate mit abgetöteten und lebenden Bakterienkulturen verabreicht, die die Darmflora wieder aufbauen. Eine solche Darmsanierung kann sich über mehrere Monate erstrecken.

 
 


Kinesiologie

Was versteht man darunter?

Der Begriff Kinesiologie leitet sich von den griechischen Worten „Kinesis“ für Bewegung und „Logos“ für Lehre ab. Der amerikanischen Chiropraktiker George Goodheart entwickelte in den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Kinesiologie als Diagnoseinstrument und Therapieform. Er wählte diesen Begriff, da seine Methode das Wiedererlangen der körperlichen, energetischen und geistigen Beweglichkeit fördern sollte.

Die der Kinesiologie zugrunde liegende Denkweise hat ihren Ursprung in Vorstellungen von „Körperenergien“ und im Körperbild der Traditionellen Chinesischen Medizin, wonach die Lebensenergie durch bestimmte Leitbahnen (Meridiane) fließt. Kinesiologische Richtungen sind z.B. Techniken wie „Touch for Health“ (Heilung durch Berühren), oder das“Brain Gym“ (Verbesserung der Lernfähigkeit)

Das diagnostische Instrument, um Unausgewogenheiten in den Bewegungsabläufen und „energetische Blockaden“ festzustellen und entsprechende Therapiemaßnahmen einzuleiten, werden Muskeltests durchgeführt. Der Muskel selbst ist dabei der Indikator für Reize oder Stress , um innere Erkrankungen erkennen zu können.
Auf diese Weise lassen sich auch homöopathische und pflanzliche Medikamente oder Vitamine identifizieren , mit denen die Krankheit behandelt werden kann.

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